Empfehlungen DGN-Fortbildungsakademie

grond 600Prof. Dr. Martin Grond
Leiter Kommission Fortbildungsakademie der DGN

49 Veranstaltungen und 257 Vorträge in vier Tagen –  die renommierte Fortbildungsakademie bietet zum 90. DGN-Kongress vom 20. bis 23. September ein Update des gesamten Spektrums der Neurologie. Ihr Markenzeichen: hochwertige und unabhängige Fortbildung zu einem moderaten Preis. Keine der Veranstaltungen wird von kommerziellen Sponsoren unterstützt, die Redner arbeiten ehrenamtlich. Eine Programmkommission wählt sie  aufgrund der von den Teilnehmern erhobenen Rückmeldungen aus. Dank dieser solidarischen Leistung vieler DGN-Aktiven zählt die DGN-Fortbildungsakademie heute zu den größten Anbietern unabhängiger ärztlicher Fortbildungen in Deutschland und leistet einen wichtigen Beitrag zum Fortschritt und zur Qualitätssicherung in der neurologischen Versorgung.

Meine Empfehlungen

Ausdrücklich empfehlen möchte ich folgende Kurse:

Der Halbtageskurs „HTK4 – Hirntoddiagnostik“ findet aufgrund der großen Nachfrage auch in diesem Jahr statt (Mittwoch, 20. September, 10:00 bis 13:00 Uhr). Seit 2015 gilt die Richtlinie der Bundesärztekammer, derzufolge einer der beiden begutachtenden Ärzte im Rahmen einer bevorstehenden Organentnahme ein Facharzt für Neurologie oder Neurochirurgie sein muss.

Zielsetzung des Seminars „S1 – Neurologische Syndromatologie“ (Mittwoch, 20. September, 13:30 bis 15:30 Uhr) ist die schrittweise gemeinsame Erarbeitung einer Verdachtsdiagnose und Differenzialdiagnose, ausgehend von Anamnese, Befund und einem häufigen neurologischen Syndrom. Die Seminarteilnehmer arbeiten dabei unter den Bedingungen einer neurologischen Praxis.

Der Ganztageskurs „GTK 1 – Intensivneurologie“ (Mittwoch, 20. September, 13:30 bis 19:00 Uhr) behandelt in einzelnen Vorträgen u. a. die Themen „Neurologische Untersuchung des bewusstseinsgestörten Patienten“, „Atemwegsmanagement, Beatmung und Sedierung“ sowie „Infektionen – neue Erreger und Resistenzen“. Ebenfalls empfehlenswert sind der Halbtageskurs „HTK 11 – Neuroonkologie“ (Donnerstag, 21. September, 13:30 bis 16:30 Uhr) mit Vorträgen über Neurofibromatosen und den Umgang mit  ungeprüften Therapien; der Ganztageskurs „GTK 3 – Somatoforme und dissoziative Störungen“ (Donnerstag, 21. September, 13.30 bis 19.00  Uhr); der Halbtageskurs „HTK 15 – Transitionsneurologie“ (Donnerstag, 21. September, 17:00 bis 20:00 Uhr); der Ganztageskurs „GTK 5 – Interdisziplinärer Diagnostikkurs“  (Freitag, 22. September, 14:30 bis 20:00 Uhr), bei dem Teilnehmer u. a. mehr über den „state of the art“ bei der Diagnostik der MSA, die Frühdiagnose der Demenz und über Nephrologie erfahren. Im Halbtageskurs „HTK 23 – Grundlagen der Neuroradiologie“ (Freitag, 22. September, 16.30 bis 19.30 Uhr) erlernen angehende Neuroradiologen u. a. die Grundlagen der Bildgebung – und was sie wann machen müssen. Im "SK 4 – Kontroversen in der Neurologie" (Samstag, 23. September, 8:30 bis 12:00 Uhr) erwarte ich anregende Diskussionen über Themen wie "Die Prophylaxe der Multiplen Sklerose wird heute zu häufig durchgeführt" und "Das Babinski-Zeichen ist Zeichen einer Pyramidenbahnläsion".

Ich bin mir sicher, dass Sie ob in der Klinik oder in der Praxis tätig in dem umfangreichen Programm einen Kurs finden, der Sie anspricht.

Prof. Martin Grond
Leiter Kommission Fortbildungsakademie der DGN

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Veranstaltungsort

CCL – Congress Center Leipzig
Messe-Allee 1
04356 Leipzig
www.ccl-leipzig.de