Transparenz

Die Deutsche Gesellschaft für Neurologie veranstaltet seit vielen Jahren mit großem ehrenamtlichem Engagement zahlreicher Mediziner und seit 2014 auch mit einem festangestellten Mitarbeiterstab einen äußerst erfolgreichen Kongress als zentrales Forum für den wissenschaftlichen, fachlichen und kollegialen Austausch für mehrere tausend Neurologinnen und Neurologen.

Dieser Erfolg ist gleichzeitig Verpflichtung: Die Deutsche Gesellschaft für Neurologie sieht es als ihre Aufgabe und Pflicht an, ihren Teilnehmerinenn und Teilnehmern die Möglichkeit zu bieten, den fachlichen Diskurs ohne Beeinflussung von ökonomischen Interessen jeglicher Art führen zu können. Dafür ist größtmögliche Transparenz notwendig, um klarzustellen, dass Veranstaltungen der Fachgesellschaft (wissenschaftliches Programm, Fortbildungsakademie) ohne Beeinflussung von Unternehmen geplant und durchgeführt werden.

Die Deutsche Gesellschaft für Neurologie hat dafür zahlreiche Maßnahmen ergriffen und Regeln eingeführt, die hier – ebenfalls im Sinn der Transparenz – erläutert werden. Sollten Kongressteilnehmerinnen bzw. Kongressteilnehmer zu den unten genannten Maßnahmen weitere Anregungen haben oder Rückfragen bestehen, senden sie diese an das Kongressmanagement unter der E-Mail-Adresse .

 

 

  • Verbindliche Checkliste für Unternehmenspräsentationen

    Seit 2014 gibt es eine verbindliche Checkliste für Unternehmenspräsentationen, eine Art Verhaltenskodex für die Industrieunternehmen auf dem Kongress, der den Handlungsrahmen für Industriesymposien, die Fachausstellung sowie Werbemaßnahmen regelt und die bestehenden Kodizes von FSA, AKG und BVMed ergänzt. Die beteiligten Industrieunternehmen werden von der DGN sowie von der Mehrzahl der Besucher als wichtige Informationsquelle und Bereicherung des Kongresses gesehen, sie sind aber bei allen ihren Maßnahmen dazu verpflichtet, wissenschaftliche Kriterien, die jeweils aktuellen und für sie verbindlichen Industriekodizes zur Selbstkontrolle sowie das Heilmittelwerbegesetz HWG einzuhalten. Werbemaßnahmen sind nur an den jeweiligen Ständen erlaubt und dort in einem streng definierten Rahmen.

  • Industriesymposien

    Referentinnen und Referenten dürfen in Industrieveranstaltungen maximal einen Vorsitz und ein Referat wahrnehmen. Damit soll z. B. sichergestellt werden, dass keine Referentin und kein Referent bei verschiedenen Industrieveranstaltungen zu identischen oder ähnlichen Wirkstoffen vorträgt. Weiterhin soll die Expertise dieser erfahrenen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auch dem unabhängigen Programm zur Verfügung stehen. Daher müssen Unternehmen mehrere Monate vor dem Kongress das Programm ihrer Veranstaltungen der Programmkommission vorlegen.

  • Erklärung zu möglichen Interessenkonflikten

    In Anlehnung an internationale Standards bei der Offenlegung von möglichen Interessenkonflikten müssen Referentinnen und Referenten im Rahmen ihrer Referententätigkeit eine Erklärung über ihre geschäftlichen, persönlichen und/oder materiellen Beziehungen zu Industrieunternehmen, Consulting-Unternehmen oder Kostenträgern bzw. Trägern von medizinischen Einrichtungen abgeben. Jede Vortragende und jeder Vortragende muss zu Beginn des Vortrags mögliche Beziehungen benennen, damit die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wissen, zu wem Geschäftsbeziehungen unterhalten werden und dass eventuell ein Interessenkonflikt vorliegen könnte. 2016 wurde ein eigens programmiertes Datenbanksystem eingeführt, das die zentral hinterlegten aktuellen Erklärungen zu möglichen Interessenkonflikten automatisch einspielt und vor einem Vortrag für eine festgelegte Dauer den Teilnehmerinnen und Teilnehmern anzeigt.

  • Industriewerbung

    Die DGN verzichtet bewusst auf Industriebanner außerhalb der hierfür definierten Areale. Damit soll einer suggestiven Durchmischung von Industrie- und Wissenschaftsinteressen entgegengewirkt werden.

  • Keine Zweckbindung von Einnahmen

    Kongresseinnahmen sind zur Deckung der Kosten der Veranstaltung notwendig. In keinem Fall sind die Einnahmen zweckgebunden, sondern fließen in die Gesamteinnahmen ein. Aus einem eventuell erwirtschafteten Überschuss werden ausschließlich satzungsgemäße Aufgaben der DGN finanziert. Die Mitglieder werden über die Einnahmen und Ausgaben im Rahmen der Mitgliederversammlung und über den Internetauftritt der DGN informiert.

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Kontakt

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Veranstalter

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